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Mikroskopische und endoskopische Operationen der inneren Nase

Nasenscheidewandoperation (Septumoperation, plastische Septumkorrektur)
Nasenmuschelverkleinerung (Conchotomie)

Verbiegungen der Nasenscheidewand entstehen meist durch unterschiedliches Wachstum der anteiligen Gesichtsknochen und Knorpel während der Pubertät. Zum Teil sind sie auch Folge von Nasenbeinbrüchen, die schon während der Geburt im Geburtskanal auftreten können.

Folgende Beschwerden können ihre Ursache in einer Verbiegung der Nasenscheidewand haben und können durch eine Korrektur derselben erfolgreich behoben werden.

  • Behinderung der Nasenatmung, auch mit Schnarchen
  • Kopfschmerzen
  • Wiederkehrende Entzündungen der Nasennebenhöhlen
  • Wiederkehrende Entzündungen des Kehlkopfes und der Bronchien aufgrund einer übermäßigen Mundatmung
  • Neigung zu Mittelohrergüssen und Mittelohrentzündungen aufgrund mangelnder Belüftung über die Ohrtrompete

Sehr häufig ist es zusätzlich erforderlich, die die Atemluft befeuchtenden und erwärmenden Schwellkörper (Nasenmuscheln) zu verkleinern. Hierdurch wird für eine freie Durchgängigkeit beider Nasengänge gesorgt. Insbesondere bei Allergikern sind die Nasenmuscheln häufig stak vergrößert und bedürfen einer Korrektur.


Die Operation

Die Operation wird üblicherweise in Allgemeinnarkose entweder stationär oder ambulant durchgeführt. Über einen kleinen innen liegenden Schnitt an der Vorderkante der Nasenscheidewand wird die Schleimhaut vom Knorpel und Knochen gelöst. Zum Teil können durch spezielle Schnitttechniken Spannungsverbiegungen aufgelöst werden, zu einem anderen Teil müssen starke Verbiegungen gelockert, herausgenommen, außerhalb begradigt und dann wieder zwischen die Schleimhautblätter implantiert werden (Austauschtechnik). Die Dreischichtigkeit der Nasenscheidewand sollte unbedingt erhalten werden, um die Schleimhautfeuchtigkeit zu bewahren. Zur Stabilisierung der begradigten Nasenscheidewand und um die Blutgefäße führende Schleimhaut wieder an den Knorpel und Knochen zu pressen werden Silikonschienen bds. angelegt. Diese verbleiben für ca. 4 Tage in der Nase.
Im gleichen Eingriff werden auch die Nasenmuscheln verkleinert. Verwendung findet hierbei entweder die Methode der Conchotomie, d.h. die scharfe Abtragung überschüssigen Gewebes oder aber es werden unterschiedliche Formen von Energie zur Gewebereduktion an oder in der Nasenmuschel eingesetzt.
Zum Einsatz kommen hierbei der Laser, mono- oder bipolare Koagulation oder als neueres Verfahren die Bipolare Thermotherapie (Thermokoagulation, RFITT)
Da die Nasenmuscheln aus sehr gut durchblutetem Gewebe bestehen ist es notwendig zur Vermeidung einer Nachblutung eine Tamponade bds. einzulegen.

Nach der Operation

Die Entfernung der Nasentamponade erfolgt am ersten oder zweiten postoperativen Tag. Die eingelegten Silikonschienen verbleiben noch für zwei weitere Tagein der Nase.Insgesamt muss man mit einer zweiwöchigen Heilungsphase rechnen. In dieser Zeit ist es wichtig sich körperlich zu schonen, um einer Nachblutung infolge steigenden Blutdruckes vorzubeugen.
Wichtig in dieser Phase ist es ebenso für eine ausreichende Schleimhautpflege inklusive Befeuchtung zu sorgen.