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Laserconchotomie

Bei der Laserconchotomie (Laser- Muschelreduktion, Laser- Muschelverkleinerung, Laser-Nasenmuschelverkleinerung) handelt es sich um ein operatives Verfahren zur Reduktion einer vergrößerten Nasenmuschel mit Hilfe eines speziellen Lasers. Durch das An - und Abschwellen der Nasenmuschel und die Form der Nasenscheidewand wird die Menge der eingeatmeten Luft geregelt. Die Atemluft wird temperiert, angefeuchtet und gefiltert. Sind die Nasenmuscheln durch Nasentropfenabhängigkeit, chronische Entzündungen oder Allergien vergrößert oder ist die Nasenscheidewand verbogen, kommt es zu einer Nasenatmungsbehinderung. Die allgemeine Leistungsfähigkeit ist deutlich herabgesetzt. 

Weiterhin kann es durch die behinderte Nasenatmung zu Erkrankungen der Nasennebenhöhlen, des Rachens, der Bronchien und der Ohren, sowie zu schlafbezogenen Atmungsstörungen kommen.

Ihr Nutzen

Die Lasertherapie ermöglicht eine erfolgreiche Behandlung der Nasenatmungsbehinderung auf Basis modernster medizinischer Erkenntnisse. Die Laserbehandlung der Nasenmuscheln bewirkt im Gewebe eine gezielte Schrumpfung und Vernarbung, sodass die Nasenmuscheln nicht mehr anschwellen können und die Nasenatmung frei bleibt. Sie führt dadurch zu dem gleichen Effekt wie die Anwendung von Nasentropfen ohne deren nachteilige Wirkung. 

Vorteile: 

  • Gewebeschonender Eingriff 
  • Ambulant in örtlicher Betäubung 
  • Schmerzarm, schnelle Heilung

Vor der Operation 

Obwohl die Laserconchotomie ein geringes Nachblutungsrisiko auf Grund der parallel zum Schnitt verlaufenden Verödung der Blutgefäße hat, ist es trotzdem notwendig, wenige Tage vor dem chirurgischen Eingriff die blutungshemmenden Medikamente wie Marcumar oder Acetylsalicylsäure (ASS) abzusetzen. Durch das kurzzeitige Aussetzen der Medikamenteneinnahme wird das Risiko für Nachblutungen deutlich minimiert, ohne dass eine signifikante Risikozunahme für den Patienten besteht. 

Das Verfahren 

Die Laserconchotomie erfolgt als ambulanter Eingriff in örtlicher Betäubung. Bei der Durchführung des Verfahrens kommt in unserer Praxis ein Diodenlaser  zum Einsatz. In einer klinischen Studie konnte gezeigt werden, dass sich mit Hilfe des Lasers eine Erfolgswahrscheinlichkeit in der Behandlung einer Muschelhyperplasie von 80 Prozent erreichen lässt. Mit Hilfe des Laserstrahls, dessen Wellenlänge im Bereich von 980 nm und somit im Infrarotbereich liegt, können die Nasenmuscheln elegant und fast völlig schmerzfrei verkleinert werden. Als signifikanter Vorteil dieses Verfahrens gegenüber der konventionellen Conchotomie ist zu nennen, dass der Lasereinsatz zu einer nahezu unblutigen Operation führt, welches auch das Risiko von Nachblutungen deutlich senken kann. Des Weiteren handelt es sich bei diesem Verfahren um ein deutlich schonenderes Verfahren, sodass die Regenerationszeit des Patienten nach dem Eingriff verhältnismäßig kurz ist. 

Nach der Operation 

Da nach der Operation keine Nasentamponaden benutzt werden, ist die Anwendung spezieller Salben unabdingbar. Durch die Anwendung dieser Präparate im Bereich der Vernarbung konnte nach einigen Monaten sogar eine Regeneration des respiratorischen Epithels histologisch (mikroskopisch) nachgewiesen werden.